Nur indem sie ihre eigene Identität finden, sind Kinder in der Lage, auf andere einzugehen. Erst in der Auseinandersetzung und im Miteinander mit anderen Kindern und Erwachsenen können sie lernen, mit ihren Unterschieden, Stärken, Bedürfnissen, Ängsten und Schwierigkeiten umzugehen. Sie lernen sich selbst und andere zu akzeptieren und wertzuschätzen. Erst dadurch können sie partnerschaftliche Beziehungen zu anderen Menschen aufnehmen.
In der Gruppe lernen Kinder Regeln und angemessenes Verhalten, d.h. sie werden mit den gesellschaftlichen Normen konfrontiert. Steht in der Gruppe das Miteinander im Mittelpunkt, sinkt die Neigung, die Menschen auszugrenzen, die nicht der sogenannten Norm entsprechen.